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Einsätze

10 Feuerwehren bei Feldbrand in Garsten im Einsatz - Übergreifen auf Wohnhäuser und Waldstück verhindert

HBI d.F. Kevin Kralik zur Übersicht

GARSTEN. Am 13. August wurden die fünf Garstner Feuerwehren um 14:07 Uhr zu einem Feldbrand alarmiert. Bereits während der Anfahrt waren eine Rauchentwicklung und ein großer Flammenbereich weithin sichtbar.

Rasche Brandausbreitung

Nach der ersten Lageerkundung zeigte sich, dass sich das Feuer bereits auf eine größere landwirtschaftliche Fläche ausgebreitet hatte. Aufgrund des Brandfortschrittes wurde Alarmstufe 2 ausgelöst und weitere Feuerwehren zur Unterstützung alarmiert.

Der Einsatz wurde in drei Einsatzabschnitte gegliedert, um einen gezielten und koordinierten Löschangriff durchführen zu können. Für die Wasserversorgung mussten zwei längere Zubringerleitungen errichtet werden. Zusätzlich konnte ein nahegelegener Schwimmkanal als dritte Wasserentnahmestelle genutzt werden.

Übergreifen auf Wohnhäuser und Waldstück verhindert

Durch den gezielten Löscheinsatz der Feuerwehren konnte die weitere Ausbreitung des Brandes erfolgreich verhindert werden. Insbesondere das Übergreifen der Flammen auf die nahegelegenen Häuser und das angrenzende Waldstück konnte verhindert werden.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte auch von einem Landwirt, der selbst Mitglied der FF Saaß ist. Mit einem Grubber zog er rund um das bereits abgebrannte Stoppelfeld Schneisen und trug damit wesentlich dazu bei, eine weitere Ausbreitung des Feuers einzudämmen.

Nachlöscharbeiten und Kontrolle

Nach erfolgreicher Brandbekämpfung wurden die betroffenen und angrenzenden Flächen großzügig benässt und auf mögliche Glutnester kontrolliert. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

Um 17:45 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Insgesamt standen 10 Feuerwehren mit 160 Mitgliedern sowie die Polizei im Einsatz.

Dank an alle Einsatzkräfte

Ein besonderer Dank gilt allen eingesetzten Einsatzkräften für den raschen Einsatz. Durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert und die umliegenden Wohnhäuser und das angrenzende Waldstück geschützt werden.

Erweiterter Inhalt:

Unsere Feuerwehr übernahm unter anderem die Wasserversorgung über einen Hydranten in der Mayrgutstraße. Von dort wurde ein Zubringerleitung mit 15 B-Schläuchen in Richtung Brandstelle verlegt. Zusätzlich unterstützten die Kameraden bei der Verkehrsregelung und stellten Lotsen für die erforderlichen Straßensperren im Bereich der Wasserentnahmestelle sowie bei der Kreuzung Friedhofsberg.

Zur direkten Brandbekämpfung kamen auch unsere Löschrucksäcke sowie Feuerpatschen und Schaufeln zum Einsatz. Damit konnten die Brandstellen gezielt bekämpft und eine neuerliche Ausbreitung verhindert werden.