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Übung und Ausbildung

Praxisnahe Ausbildung zur Vegetationsbrandbekämpfung

FF Schwaming zur Übersicht

Am Mittwoch, den 22. Juli, führten wir eine intensive Übung zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung durch. Ziel der Ausbildung war es, das bereits im Frühjahr vermittelte theoretische Wissen unter realitätsnahen Bedingungen praktisch anzuwenden und den sicheren Umgang mit den dafür vorgesehenen Geräten zu festigen.

Vegetationsbrand als Ausbildungsschwerpunkt

Vegetations- und Waldbrände gewinnen aufgrund längerer Trockenperioden auch in Oberösterreich zunehmend an Bedeutung. Aus diesem Grund wurde bei der FF Schwaming im heurigen Jahr ein besonderer Ausbildungsschwerpunkt auf die Bekämpfung von Vegetationsbränden gelegt.

Bereits im März fand eine erste Ausbildungseinheit statt, bei der sowohl theoretische Grundlagen als auch erste praktische Maßnahmen vermittelt wurden. Nun folgte eine noch intensivere Praxisausbildung, um die erlernten Techniken weiter zu vertiefen.

Als Übungsobjekt diente ein abgeerntetes Stoppelfeld direkt hinter dem Feuerwehrhaus, das ideale Voraussetzungen für die Ausbildung bot. Zu Beginn wurde eine Löschleitung als Sicherheitsmaßnahme aufgebaut, bevor sämtliche für Vegetationsbrände geeigneten Geräte aus dem Kleinlöschfahrzeug vorbereitet wurden.

Effektiver Einsatz von einfachen Mitteln

Neben den Löschrucksäcken kamen dabei auch verschiedene Schanzwerkzeuge wie Feuerwehraxt, Krampen, Sappel und Schaufeln zum Einsatz. Noch vor dem Entzünden der Übungsfläche errichteten die Feuerwehrmitglieder eine Brandschneise. Anschließend konnte eindrucksvoll beobachtet werden, dass sich die Flammen durch diese Maßnahme nicht weiter ausbreiteten und die Brandschneise ihre Wirkung erfolgreich erfüllte.

Im weiteren Übungsverlauf wurde der kombinierte Einsatz von Feuerpatschen und Löschrucksäcken beübt. Mit dieser Taktik können Flammenlängen von bis zu einem Meter effektiv bekämpft werden. Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wirkungsvoll diese Geräte eingesetzt werden können und dass bereits mit vergleichsweise geringen Wassermengen ein rascher Löscherfolg erzielt werden kann.

Zum Abschluss wurde die gesamte Übungsfläche großzügig bewässert, um ein Wiederaufflammen auszuschließen. Zusätzlich erfolgte eine Kontrolle mittels Wärmebildkamera, wodurch sichergestellt werden konnte, dass keine Glutnester mehr vorhanden waren.

Dank für die Unterstützung

Ein besonderer Dank gilt der Familie Hieslmayr, die ihr Feld für diese wichtige Ausbildung zur Verfügung stellte. Ebenso bedanken wir uns bei unserem Gruppenkommandanten Thomas Mauhart, der die Übung hervorragend vorbereitete, organisierte und durchführte.